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Impressum

    Das Zollhaus -
    Kleine Geschichtskunde
Zollhaus Grafik
(wr) Erbaut im 18. Jahrhundert durch den damaligen Zollinspektor Johann Christian Rambusch wurde das "Zollhaus" in den alten Berichten zur Geschichte schon immer als erwähnenswert beschrieben. Der Sohn des Erbauers übernahm 1779 Haus und Amt und wurde der neue Zollverwalter. Danach wechselten die Besitzer häufiger. Einer der letzten in den Chroniken erwähnten war der Schriftsteller Hermann Heiberg, der hier 1909 verstarb. Von seiner Umgebung hob sich das Haus vor allem durch den stattlichen Vorhof und eine breitgelagerte Vorderseite mit geschmackvollem Segmentgiebel hervor. Es war die Hebestelle des "Gottorper Zolles" und beherbergte den Chroniken zufolge stets eine vornehme Bewohnerschaft.
Eine neue Zollordnung aus dem Jahre 1803 brachte Beschränkungen, die die Zollstätte nahezu bedeutungslos machten, obgleich sie als solche noch bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts bestand. Aus den ehemaligen Blütejahren werden aber auch eher vergnügliche Geschichten erzählt. So gab es wohl auch damals schon den einen oder anderen "Betrüger". Landeten doch tatsächlich in der Zollkiste so manches mal Münzen, die entweder "gekippt" oder "gewippt" waren, d.h. beschnitten und somit nicht voll gültig. Für diese minderwertigen Münzen bürgerte sich der noch heute gangbare Satz ein: "Dat is en Stück ut de Tollkist". Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
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